Die "Neue Trucht" hat ihre Wurzeln in der Wandervogelbewegung, die um 1900 entstand. Das Wort "Trucht" ist mit dem heutigen "Tragen" verwandt und meint sinnbildlich, dass sie die einzelnen Mitglieder der Gruppengemeinschaft gegenseitig "tragen". In Schwenningen kann die Trucht nunmehr auf eine über 25-jährige Tradition zurückblicken.

Eltern und "Truchtis" bauten in Eigenarbeit eine Blockhütte, in der es kein fließend Wasser oder Strom gibt. Ein kleines Solarmodul spendet etwas Licht. Für den Holzvorrat muss selbst gesorgt werden, damit während der Gruppenstunden in der Blockhütte warmn ist und auf dem gemauerten Ofen das Essen brutzeln kann.In der wöchtenlichen Gruppenstunde und auf den zahlreichen Fahrten erfahren die Kinder und Jugendlichen ein Gruppengefühl, das durch gemeinsames Singen, Spielen und Erleben der Natur gestärkt wird.

Von den "Wandervögeln" hat die Trucht auch den Grundgedanken "Jugend führt Jugend" übernommen, d.h.: Der Gruppenleiter ist selbst noch jugendlich, er denkt und fühlt ähnlich, wie die Mitglieder seiner Gruppe. Diese ist nach dem Orgelpfeifenprinzip aufgebaut, also alle Altersgruppen zwischen 10 und 20 Jahren sind in einer Gruppe vertreten. Mit der angrenzenden Waldorfschule pflegen wir eine enge Partnerschaft stehen aber in erster Linie komplett unabhängig und eigenverantwortlich für die Gruppe ein.   

Höhenpunkte des Gruppenlebens sind die gemeinsamen Fahrten und Lager (von Wochenendfahrten bis hin zu wochenlangen Großfahrten) d.h. wandern mit Rucksack, schlafen in der Kothe oder Jurte, kochen über dem Feuer und das hautnahe Erleben der Natur. Gemeinsame Lager und Fahren mit anderen Gleichgesinnten aus Deutschland und Österreich berreichern das Leben der "Truchtis".

Zusammen mit dem Ring junger Bünde BW arbeiteten wir im Jahr 2010 folgende Resolution heraus: Reichenbacher Resolution

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